Einstieg und Aufbau
Rhetorische Fragen
Fragen als Aufhänger und als Schluss, auf die der Autor keine Antwort braucht. Wir beginnen mit einer Beobachtung und schließen mit einem Angebot.
Definition
Eine Frage dient als Aufhänger oder als Schluss, ohne dass der Autor die Antwort braucht, etwa „Wie handhabt ihr das in eurer Kanzlei?“. Sie füllt Platz und teilt nichts mit.
Prüffrage
Will die Autorin die Antwort wissen, und was macht sie damit? Sonst schreiben wir auf, was sie anbietet oder festhält.
Warum wir das ändern
Im Rohtext zu Folge 10 endet der Post mit zwei Fragen an die Leser. Die Inhaberin hat ihre Erfahrung schon erzählt, und die Fragen laden zum Kommentieren ein, ohne dass sie dafür etwas anbietet. Im Redigat steht an der Stelle ein Satz, der sagt, was sie anbietet. Sie beantwortet Rückfragen zur Einführung in den Kommentaren.
Beispiel aus Folge 10
Wie handhabt ihr das in eurer Kanzlei oder eurem Unternehmen? Welcher Prozess hat euch bisher die meiste Zeit zurückgebracht?
Rückfragen zur Einführung beantworte ich gern in den Kommentaren.
Verwandte Regeln
- Ankündigungssätze
„Das zeichnet unsere Tasse aus“ kündigt an, ohne etwas zu sagen. Wir lassen den Vorspann weg und nennen die Eigenschaften gleich in ganzen Sätzen.
- Erster Satz
Wer den ersten Satz liest, soll sofort etwas über das Produkt wissen. Deshalb beginnt er bei uns mit einem Fakt und nie mit einem Appell.
- Frage-Echo
Der erste Satz einer Antwort wiederholt die Frage oder holt aus. Wir stellen die Auskunft an den Anfang und die Begründung dahinter.
